Anwendung von Bohrpackern


Einsatzgebiete

  • Bei trockenen und feuchten Bauteilen
  • Bei wasserführenden und druckwasserführenden Rissen
  • Zur Hohlraumverfüllung
  • Hochdruckinjektion bis ca. 200 bar in Betonbauwerken

Anforderungen an Bohrpacker (Injektionspacker)

  • Verträglichkeit der Werkstoffe mit verwendeten Injektionsstoffen
  • Zuverlässige Befestigung im Bauteil
  • Korrosionsbeständigkeit für im Bauwerk verbleibende Teile
  • Absperrmöglichkeit
  • Hohe Druckbeständigkeit



Setzen der Bohrpacker (Injektionspacker)

  • Packerabstand ist abhängig von der Bauteildicke (i.d.R. 1/2 Bauteildicke = Packerabstand).
  • In der Regel wechselseitig im Winkel von 45° zum Riss bohren, um den Riss in der Bauteilmitte zu treffen.
  • Bohrlöcher vorbereiten, je nach Injektionsgut.
  • Packer setzen und verspannen.
  • Riss mit Verdämmmaterial verschließen und je nach Aufgabenstellung Rissende ca. 3-5 cm nicht verdämmen.
  • Packer injizieren, bis aus dem nächsten Packer Injektionsgut austritt.
  • Nach der Injektion werden die Bohrpacker entfernt bzw. nicht korrodierende Teile können im Bauwerk verbleiben.
  • Bohrlöcher schließen.

Verdämmung

  • Die Verdämmung verhindert das Austreten des Füllgutes während der Injektion.
  • Bei Rissweitenänderung wird eine verformbare Verdämmung angebracht.
  • Reparatur auftretender Leckagen mit schnellhärtenden Stoffen.
  • Entlüftung vorsehen – bei senkrechten Rissen am höchsten Punkt.

DeutschEnglishFrenchSwiss GermanSpanishNorwegianPortugueseBelgiumNetherlandsItalianCroatianHungaryRussianChineseArabicRomanianBulgarianFinnishGreekPolishSwedishSlowenianCzechTurkishRepublic of South AfricaLithuanianLatvian
Ihr Konto
Registrierung
Kennwort vergessen?
DEKRA zertifiziert. Wir sind zertifiziert. Regelmäßige freiwillige Überwachung nach ISO 9001:2008