Fachbuchbestellung Spiralanker
Spiralanker für die Mauerwerksinstandsetzung
Berechnung und Konstruktion
Heinz Meichsner
2009, 184 S., zahlr. farb. Abbildungen, Tabellen,
Diagramme, Kartoniert
ISBN 978-3-8167-7816-5 | Fraunhofer IRB Verlag oder über DESOI GmbH zu bestellen (Bestellnummer: 54010)
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Kurzbeschreibung
Bei der Sanierung alter Bausubstanz gehört die Ertüchtigung des Mauerwerks zu den anspruchsvollsten Aufgaben. Mauerwerksrisse können zum einen das Erscheinungsbild beeinträchtigen und zum anderen Probleme hinsichtlich des Wärme-, Feuchte- und Schallschutzes verursachen. Während Rissbildungen aus Belastung, Setzungen und Verformungen in der Regel nach einigen Jahren abgeklungen sind und dann gefüllt werden können, öffnen und schließen sich z.B. temperaturbedingte Risse während der gesamten Lebensdauer eines Bauwerks. Zur Instandsetzung gerissener Bauteile werden in den letzten Jahren vermehrt Spiralanker aus Edelstahl verwendet, da andere, im Stahlbeton übliche Bewehrung dafür ungeeignet ist, weil sie im Mauerwerk gegen Korrosion geschützt werden müsste. Auch ihre mechanische Wirkungsweise ist eine andere. Die Verwendung von Spiralankern zur kraftschlüssigen Verbindung von Rissufern ist nicht durch Normen geregelt. Die bisherigen erfolgreichen Anwendungen sind in Anlehnung an bekannte technische Regeln aus dem Mauerwerks- und dem Stahlbetonbau und nach den Herstellerempfehlungen geplant und ausgeführt worden. In diesem Buch wird erstmalig eine systematische Bemessungsmethodik für den Einsatz von Spiralankern als rissbreitenbeschränkende Bewehrung in bestehendem Mauerwerk vorgestellt. Neben den mechanischen Grundlagen werden konkrete Bemessungsverfahren entwickelt und in Beispielrechnungen erläutert. Angaben zu Werkstoffeigenschaften, spezielle Richtwertetabellen und Bemessungsdiagramme erleichtern dem Planer die Dimensionierung und machen das Buch zu einem praxisorientierten Werkzeug in der Altbauinstandsetzung.
Autoreninfo
Dr.-Ing. Heinz Meichsner hat an der Hochschule für Bauwesen Leipzig Bauingenieurwesen (Fachrichtung konstruktiver Ingenieurbau) studiert und promoviert. Nach einer siebenjährigen Tätigkeit in einem großen Industriebaukombinat in Leipzig war er 16 Jahre in einem Bauforschungsinstitut in verantwortlicher Position tätig. Nach der politischen Wende war er an der Gründung der Materialforschungs- und Prüfungsanstalt für Bauwesen Leipzig beteiligt und arbeitete dort als Abteilungsleiter für Massivbau in Forschung und Materialprüfung. Seit der Privatisierung der MFPA Leipzig ist er als selbstständiger Sachverständiger für Beton, Stahlbeton und Spannbetonbau tätig.






























