Injektionspacker
Der Injektionspacker
Der Injektionspacker, auch Einfüllstutzen genannt, ist ein Hilfsmittel für die Injektionsabdichtung.
Er wird fest im Bohrkanal des Bauteils verspannt und stellt die Verbindung zwischen Injektionsgerät und Bauteil her. Unter Druck wird das Injektionsmaterial in das schadhafte Bauteil eingebracht, um die gewünschte Dichtigkeit zu erreichen. Packer gibt es aus verschiedenen Materialien, z.B. Stahl oder Kunststoff, und in unterschiedlichen Ausführungen, z. B. zum Einschlagen oder Kleben etc.
Die erste Herstellung der Firma DESOI war 1982 der Stahlpacker (Verbundpacker) mit der Artikelnummer 20091, der auch heute noch eingesetzt wird. Die Einsatzgebiete der Injektionspacker sind vielfältig. Hier einige Beispiele: Injektion in trockene und feuchte Bauteile, Hohlraumverfüllung, Hochdruckinjektion bis ca. 200 bar in Betonbauwerken, Rissinjektion (kraftschlüssiges Verbinden gerissener Bauteile), Abdichtung von Bauwerken, dehnfähiges Verbinden von Rissflanken (bei Rissbreitenänderung), Abdichten von Bewegungsfugen.
Die wichtigsten Anforderungen an einen Injektionspacker sind: Verträglichkeit der Werkstoffe mit den Injektionsstoffen sowie eine absolut zuverlässige Fixierung im Bauteil.
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