Polyurethane (PUR)
können sowohl ein- als auch zweikomponentig Verwendung finden. Bei den zweikomponentigen Polyurethanen unterscheidet man zwischen der Stammkomponente Polyol als >> Polyester oder Polyether und der Härterkomponente, den Isocyanaten. Polyurethane sind je nach Vernetzungsgrad hart bis elastisch einstellbar. Bei geringer Vernetzung der Polyurethane haben wir es mit Elastomeren und bei starker Vernetzung mit Duromeren zu tun. Von besonderer technischer Bedeutung ist die Reaktionsfähigkeit von Isocyanaten mit Wassermolekülen, weil sie den Einsatz von einkomponentigen feuchtigkeitshärtenden PUR erlaubt. Das für die Reaktion benötigte Wasser entstammt der Luft. Es ist eine ungefähre relative Luftfeuchtigkeit von mehr als 30 % erforderlich. Polyurethane werden häufig für rissüberbrückende Beschichtungen oder elastische Rissverfüllungen verwendet.































