Thermische Dehnung des Betons
auch Temperaturdehnung des Betons genannt. Die >> Temperaturdehnung ist u. a. abhängig von der Wärmedehnzahl (at), der Temperaturdifferenz und der Gefügeeigenschaft des Betons, die sich aus Zuschläge, Zement und Feuchtigkeitsgehalt ergibt. Für den Beton und die Stahleinlagen darf nach DIN 1045 im Abschnitt 16,5 hierfür ein at-Wert von 0,01 mm/(m * K) (K=Kelvin und kann in der Praxis mit Grad C gleichgesetzt werden). Stahlbeton, der z. B. von –20 °C auf +40 °C erwärmt wird, erfährt eine Temperaturdehnung von Delta T (Temperaturdifferenz), multipliziert mit 0,01 mm/(m *K) = 60 * 0,01 mm/m = 0,6 mm/m. Epoxidharze können z. B. unter gleichen Temperaturbedingungen eine Dehnung von 6 mm/m erfahren, was dem 10-fachen Wert des Betons entspricht.
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