Thermische Reinigung
Bei dieser Art der Oberflächenvorbehandlung von Beton handelt es sich um Flammstrahlen oder Flammschälen. Der Beton wird mit einem Hand- oder Maschinenbrenner mit einer Sauerstoff-Acetylen-Flamme kurzfristig einer Temperatur von 1.500 °C ausgesetzt. Durch diesen Temperaturschock wird der Beton in einer Stärke von 1 – 2 mm abgesprengt. Flammgestrahlter Beton muss anschließend nochmals mechanisch nachbehandelt werden, damit das angebissene Betongefüge vollständig entfernt wird. Die thermische Reinigung darf in der Regel nur für Horizontalflächen Anwendung finden und nur von Personen mit entsprechender Ausbildung nach den DVS-Richtlinien (Deutscher Verband für Schweißtechnik) ausgeführt werden. Flammstrahlen hat den Nachteil, dass die hohen Temperaturen, mit denen der Beton behandelt wird, Gefügestörungen im tieferen Bereich verursachen können – die Haftzugfestigkeit des Betons wird negativ beeinflusst.































