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DESOI Fachseminar „Bestand erhalten – Dauerhaftigkeit erhöhen“
am 10. und 11. November 2011 an der HTWG Konstanz
Das Erfolgskonzept der HTWG Konstanz: studieren mit engem Bezug zur Praxis (Industrie) - konnten die 45 Teilnehmer und Referenten im Rahmen der Seminarveranstaltung durch Vorträge mit Objektbeispielen und reger Diskussion umsetzen.
Am weitesten angereist war ein Teilnehmer aus Warschau. Erfahrungen zum Erhalt von Bauwerken durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Bauspezialisten wurden vermittelt aus: der Schweiz, den Niederlanden, aus Österreich und verschiedenen Regionen Deutschlands.
Die unbedingte Voraussetzung der Bauwerksdiagnostik analog der Anamnese eines Arztes, die Notwendigkeiten der komplexen Betrachtung von Bauwerken vom Nachweis der Standsicherheit im Ist-Zustand bis zu den geplanten Maßnahmen zur Bauwerkserhaltung wurden deutlich herausgearbeitet.
Die Auswahl geeigneter Instandsetzungsverfahren und Bauprodukte, die hohen Anforderungen an die handwerkliche Umsetzung - fand in allen Beiträgen starke Beachtung. Konstruktive Ertüchtigungen und optimale Instandsetzung gerissener Mauerwerke rundeten den Seminarteil ab.
In anschaulicher Weise wurden im Baustofflabor der HTWG die Injektionstechnik, Technik zur Fugensanierung, Spiralankersysteme und Spannkraftregler und deren konstruktive Funktion erläutert und mit fachlicher Kompetenz kritisch diskutiert.
Erste praktische Umsetzungen der Erkenntnisse aus dem Seminar erfolgen durch neu geknüpfte Kontakte der Seminarteilnehmer. Vorgeführte Spezialtechnik wurde bereits von einem Baupraktiker erworben und sofort objektbezogen eingesetzt.
Im nächsten Semester soll eine Bachelor-Arbeit zur Vertiefung von technischen Möglichkeiten bei der Natursteinrestaurierung vergeben werden.
Besonderer Dank gilt Herrn Prof. Dr.-Ing Francke, der die Struktur der HTWG vorstellte und dabei die internationalen Kontakte der Professoren und über 3700 Studierenden aus über 60 Ländern hervorhob. Frau Prof. Dr.-Ing. Sylvia Stürmer hat mit persönlichem Einsatz wesentlich zum Gelingen des Seminars beigetragen.
Beton-Insta 2011 in Dresden
Aktuelle Entwicklungen zum Thema Betoninstandsetzung standen im Mittelpunkt der Beton-Insta 2011 am 26. und 27. September in Dresden. Das Fachsymposium wurde in diesem Jahr von der Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken (ib) in Zusammenarbeit mit der Landesgütegemeinschaft Sachsen/Sachsen-Anhalt und der Bundesgütegemeinschaft Betonflächeninstandsetzung (BFI) organisiert. Renommierte Referenten gaben praktische Hinweise und berichteten über interessante Praxis- und Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Betonsanierung. Ergänzt wurde die Veranstaltung am Vorabend durch eine Dampferfahrt auf der Elbe mit Abendessen und Dixilandmusik. Bei der Fahrt auf dem historischem Schaufelraddampfer wurde die Beton-Insta 2011 eröffnet. Hier ergaben sich bereits sehr gute Fachgespräche.
Deutscher Holz- und Bautenschutz – 61. Verbandstag
Der diesjährige Verbandstag fand vom 15. – 17. September im idyllisch gelegenen Ringberghotel in Suhl statt. Das auf 750 m hoch gelegene Tagungs- und Erholungsresort bietet einen traumhaften Blick in den Thüringer Wald. Der Einladung nach Suhl folgten knapp 230 Teilnehmer – mehr als vorher erwartet. Den Beginn machte die Sachverständigentagung am Donnerstag. Es gab neben den fachlich heraussragenden Vorträgen auch den traditionellen abendlichen Stammtisch. Mit einem zünftigen Grill-Buffet am gemütlichem Lagerfeuer lies man den ersten Tag ausklingen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung und der begleitenden Fachausstellung konnte DESOI neue Kontakte knüpfen und bestehende pflegen. Durch interessante Fachgespäche wurden viele Erfahrungen ausgetauscht.
6169 Teilnehmer am Start und DESOI war mittendrin!
Mit 34 Läufern und Walkern ging das Team von DESOI an den Start des
5. GWV-Challenge Laufs. Dieses war prozentual die höchste Beteiligung für Firmen bis 100 Mitarbeitern. Dafür konnten wir auch am Ende der Veranstaltung einen Pokal entgegen nehmen.
Das Wetter spielte gut mit, wenngleich die Sonne dieses Mal nicht ganz mit den strahlenden Gesichtern der begeisterten Teilnehmer mithalten konnte. Die Bedingungen fürs Laufen waren optimal. Angenehme 20 Grad und leichte Bewölkung haben bei dem einen oder anderen die Beine möglicherweise leichter werden lassen als sonst. Auf den rund 6 Kilometern ging es von der Rangstraße quer zum Rosenbad. An der Stadtpfarrkirche ging es an den Luckenberg und am Finanzamt auf die bereits bekannte Strecke. Nach guten 20 Minuten erreichten die ersten Läufer das Ziel. Nicht nur der Lauf als solcher hat sich etabliert, auch die Strecke hat sich voll bewährt. Die Mischung aus Stadt- und Naturstrecke ist perfekt. Außer in der Bahnhofstraße gibt es keine nennenswerten Steigungen zu erklimmen. Ab dem Schlossgarten schüttet der Körper nur noch Glückshormone und Adrenalin aus. Die Fuldaauen bilden einen tollen Abschluss, bevor die Party im Rosenbad steigen kann. Eine exakte Zeitnahme erfolgte nicht. Der Spaß und das gemeinsame Erlebnis standen im Mittelpunkt. Dabei sein ist alles: Statt der läuferischen ging es dieses Mal um andere Leistungen: Auf sieben Bühnen etwa stritten Bands um den Titel Straßenmusiker 2011. Die Musiker spielten am Rande der Strecke und sorgten für gute Stimmung. Am Ende hat sich die GFK-Musiktruppe aus Künzell vor allen anderen Bands durchgesetzt.
Vertriebspartner gesucht!
Wir suchen für die weitere Erschließung unseres ausländischen Service- und Vertriebsnetzes aktive und zuverlässige Vertriebspartner.
- Sie verfügen über Erfahrungen im Bereich der Instandsetzung und Abdichtung von Bauwerken?
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- Sie haben Interesse im Rahmen unseres internationalen Partnerprogramms die Produkte und den Servicegedanken von DESOI mit Überzeugung und Wissen im Markt zu vertreten?
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2. Internationales Partnertreffen
Vom 13. bis 15. März 2011 fand das 2. Internationale DESOI Partnertreffen statt. Über 13 Teilnehmer aus 11 europäischen Nationen waren der Einladung gefolgt, um unter dem Motto "Know-how multiplizieren – Gemeinsam stark für 2011" Projekte und Ideen vorzustellen und Potenziale zu identifizieren.
Die Gespräche und Diskussionen stärkten die gute Zusammenarbeit mit den Partnern und förderten auch den Austausch unter den internationalen DESOI-Partnern selbst. Dabei wurden neue Produkte vorgestellt und Marketingaktivitäten auf den Weg gebracht.
Abgerundet wurde das Treffen mit einem Zusatzprogramm aus Kultur, Sport und Abenteuer.
Gemeinsam soll mit dem DESOI-Partnerprogramm die Position im internationalem Injektionsgeschäft weiter ausgebaut werden, um weitere, neue Möglichkeiten für eine erfolgreiche Zukunft auszuloten.
Gotthard Basistunnel – Kurz vor dem Durchschlag
Multifunktionsstelle Faido mit Spurwechseln und Nothaltestellen
Ende 2009 waren ca. 95 % des 57 km langen Gotthard-Tunnel ausgebrochen. Vorausssichtlich im November 2010 ist es soweit: Die Schweiz wird mit allen Tunnelbauern und Mineuren den Hauptdurchschlag im Gotthard-Basis-Tunnel feiern!
Der Teilabschnitt Faido mit der Multifunktionsstelle stellt einen wesentlichen Abschnitt des gesamten Gotthard Tunnel dar. Aus geologischen Gründen wurden die Tunnelverzweigung und die Nothaltestelle West über 616 m gegen Süden verschoben. Es traten große Deformationen zu Beginn des TBM-Vortrieb auf, diese waren unerwartet und liegen im Bereich des geologischen Restrisikos.
Deformierte Abschnitte wurden abgebrochen und auf das ursprüngliche Ausbruchmaß erweitert.
Die neue Ausbruchsicherung besteht aus bis zu 30 cm Spritzbeton, bis zu 8 m langen Injektionsankern und 2 Netzlagen.
Die Kampagne zur Durchörterung des Niederbruchs in der Weströhre ist weit fortgeschritten. Die Ausbruchs- und Sicherungsarbeiten an der Injektionsnische wurden fertig gestellt. Die Gel-Injektionen zum Schutz der TBM wurden erfolgreich eingebracht. Zur Zeit werden die Bohrungen für die Zementinjektionen erstellt. Der Gegenvortrieb hat seine geplante Länge von 85 m erreicht. Die Fachgruppen für die Bewältigung des Niederbruches sind fortlaufend damit beschäftigt, die Abläufe der Arbeiten weiter zu optimieren.
Temperaturen im Tunnel bis 46 Grad C mussten beherrscht und auf ein verträgliches Maß für die Tunnelbauer und Mineure von 28 Grad C abgekühlt werden. Diese Aufgabe übernimmt ein ausgeklügeltes Wasser- und Luft-Austauschsystem.
Parallel zu den Vortriebs- und Sanierungsarbeiten laufen die Innenausbauarbeiten in der Multifunktionsstelle Faido.
Die DESOI GmbH ist Mitglied der: FGU - Fachgruppe für Untertagebau der Schweiz. Im Rahmen des Swiss Tunnel Congress 2010 erfolgte die Exkursion zur Multifunktionsstelle Faido.
Fotos: DESOI GmbH
50 Jahre STUVA e.V. 1960 bis 2010 - Vergangenheit trifft Zukunft
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der STUVA e.V. fand am 17. und 18. Juni 2010 die Jubiläumstagung in Düsseldorf statt. An diesem großen Ereignis haben über 500 Fachexperten aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Tschechien, Ungarn und weiteren Ländern teilgenommen. Die DESOI GmbH ist langjähriges Mitglied der STUVA.
Begonnen hat alles anfang der 50-er Jahre, als der Unternehmer Karl Schmitz-Scholl (allein geschäftsführeren Gesellschafter der Lebensmittelbetriebe Tengelmann und Wissoll- Schokoladenwerke) die Vision eines Untergrund-Verkehrssystems für das Rhein-Ruhr-Gebiet vorstellte. Eine der ersten Aktivitäten der STUVA war im Jahr 1961 die Durchführung eines Ideenwettbewerbes, der unter dem Namen "Schmitz-Scholl-Wettbewerb" bekannt wurde.
Die Vorträge von Teilnehmern aus dem „Jungen Forum“ über die Faszination des Tunnelbaus waren auch diesmal sehr interessant und ansprechend. Mit Blick in die Zukunft des unterirdischen Bauens wurden verschiedene Aspekte angesprochen:
- zukünftige Möglichkeiten und Grenzen der maschinellen Tunnel-Vortriebstechnik
- vollautomatische fahrerlose Bahnen
- zukünftige Sicherheitsanforderungen
Rückblick und Ausblick auf 50 Jahre STUVA Hierzu gehörte die Verleihung des „STUVA-Nachwuchs-Preises" an den Vortrags-sieger des Jungen Forums. Es wurden Schlüsse aus der STUVA-Vergangenheit gezogen und gleichzeitig die Verbindung zum wichtigen Thema Energie-Zukunft hergestellt.
Hervorgehoben wurde die Bedeutung des Menschen bei der Bearbeitung solcher hochanspruchsvollen Ingenieurprojekte.
Zitat Prof. Dr.-Ing. Dr. -Ing. E.h. Günter Girnau: (Ehrenmitglied des Vorstandes der STUVA e.V.) „Gegenseitiges Vertrauen ist auch im Berufsleben eine äußerst wichtige (Erfolgs-) Komponente. Es dauert (sehr) lange es zu erwerben, aber: es ist schnell verspielt!“.
Der letzte Veranstaltungsteil am ersten Tag widmete sich der „Gegenwart" und befasste sich mit dem derzeitig größten Bauvorhaben des unterirdischen Bahnbaues in Düsseldorf, der Wehrhahn-Linie. Es folgten interessante Fachbesichtigungen, u.a. Startschacht Vereisung am Kaufhof an der Kö.
Der Festabend diente im Wesentlichen der persönlichen Begegnung und warf einen Rückblick auf die ereignisreichen: 50 Jahre der STUVA.
Fazit: eine sehr gelungene Veranstaltung.



Fotos: DESOI GmbH
U-Bahn Wehrhahn Linie Düsseldorf
Die Wehrhahn-Linie bringt mehr Mobilität für Düsseldorf. Mit einer zukunftsweisenden Verkehrsinfrastruktur steigert die neue City-Unterfahrung die Attraktivität der Rheinmetropole. Das in den kommenden Jahren entstehende Streckenangebot ergänzt und optimiert das bestehende Liniennetz. Eine Herausforderung ist dabei die Unterfahrung der Galerie Kaufhof im bergmännischen Vortrieb im Vereisungsverfahren.
Fünf gute Gründe für die Wehrhahn-Linie:
- neue, attraktive Nutzung des Straßenraumes in der Innenstadt
- ein barrierefreierer, noch schnellerer und pünktlicherer öffentlicher Personennahverkehr
- bessere U-Bahn-Verbindungen sorgen für einen besseren Verkehrsfluss unter der Erde im Tunnel und auf der Straße
- Stadtentwicklungsgebiete werden optimal an das Zentrum der Landeshauptstadt angebunden
- Düsseldorf wird besser an das Regionalnetz der Deutschen Bahn angeschlossen.
DESOI ist zertifiziert nach der weltweit anerkannten ISO 9001:2008
Der bisher von DESOI schon gelebte prozess- und systemorientierte Ansatz zum Thema Qualitätsmanagement und kontinuierlicher Verbesserung kann somit noch optimaler umgesetzt werden.
Die ISO 9001:2008 ermöglicht es Organisationen jeder Art, ein individuell an ihre Bedürfnisse und Gegebenheiten angepasstes Managementsystem einzuführen und regelmäßig zu überprüfen.





















































