Karbonatisierung (mineralische Baustoffe, Beispiel Beton)

Bei der Karbonatisierung reagiert das hochalkalische Kalziumhydroxid (pH-Wert ≥ 12) mit Kohlendioxid, enthalten in Luft und Wasser, zu pH-neutralem Kalziumkarbonat und Wasser. Der Karbonatisierungsprozess, der von außen nach innen stattfindet, bewirkt die Festigkeit und Dichtigkeit des Betons, führt aber auch zur Abnahme der Alkalität. Ab einem pH-Wert ≤ 10 beginnt der unbehandelte Bewehrungsstahl zu korrodieren. Bei einem Luftfeuchtigkeitsgehalt zwischen 45 % und 75 % ist die Karbonatisierungsgeschwindigkeit am höchsten. Das Aufbringen einer Oberflächenbeschichtung ist daher eine wirksame Schutzmaßnahme. Eine ausreichende Betondeckung sorgt dafür, dass das alkalische Milieu im Bereich des Bewehrungsstahls über eine möglichst lange Zeit erhalten bleibt. Mit zunehmendem Alter des Betons verringert sich die Karbonatisierungsgeschwindigkeit.

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