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Injektionsverfahren bei homogenem Mauerwerk

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Injektion am homogenen Mauerwerk

Der ausgewählte Injektionsstoff wird mittels kontinuierlichem und auf das Bauteil abgestimmten Druck (3 - 5 bar) über Bohrpacker in das Bauteil eingebracht. Wichtig ist eine relativ gleichmäßige Verteilung des Injektionsstoffes, um eine entsprechende Bildung einer Wirkzone zu gewährleisten. Im Anhängigkeit von den Bauteilbedingungen sollte deshalb der Injektionsdruck über einen längeren Zeitraum (z.B. mehrere Minuten pro Packer) gehalten werden.
Horizontalabdichtung
Horizontalabdichtung

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Füllstoffe und Ausführung für die Injektion von

homogenem Mauerwerk

  • Injektion der Microemulsion (Stufe 2)
    • Erstellen der Horizontalabdichtung oberhalb der Druck- und Stauwasserlinie

homogenem Ziegelmauerwerk mit niedriger Alkalität und Durchfeuchtungsgrad > 80 %

  • Injektion der Microemulsion (Nass-in-Nass Verfahren – Stufe 2);
    Erstellen der Horizontalabdichtung
  • Nachinjektion des Aktivators zur Aktivierung der Microemulsion (Stufe 3)

Füllstoffe

  • Silikon- und Microemulsion
  • Verkieselungslösung
  • Injektionsmittel auf Siloxanbasis
  • Acrylatgel (AY)

Vorteile

  • Mauerverfestigung und -stabilisierung im Injektionsbereich
  • Weniger Zubehör notwendig, z. B. geringerer Bohrerverschleiß und Packerbedarf
  • Geringere Arbeitszeit pro laufendem Meter

Vorteile – Acrylatgel

  • Sofort nach dem Ende der Reaktionszeit wirksam

Packertypen

  • Bohrpacker (Stahl)
  • Schlagpacker (Kunststoff)
1. Markieren der Bohrlöcher im Abstand von ca. 10 – 12,5 cm bei einer einreihigen Bohrlochkette. Bei mehrreihigen Bohrlochketten ist ein Höhenversatz von ca. 8 cm einzuhalten. Der Bohrlochabstand richtet sich nach der Saugfähigkeit der Baustoffe. Bohrlöcher bohren (mindestens eine Lagerfuge durchstoßen) und Bohrstaub entfernen

2. Lamellenschlagpacker mit Setzwerkzeug einschlagen
Vorteile Bestellnummer: 31710, 31753: Das Abschlagen des Packers ist nicht nötig, der Packer kann im Bauteil verbleiben, Putzarbeiten sind sofort möglich
3. Injizieren und Verschließen
•    Injektionsgerät laut Bedienungsanleitung in Betrieb nehmen
•    Die Bohrlöcher mit einem Injektionsdruck von ca. 2 – 5 bar (bauteilabhängig) injizieren
•    Packer abschlagen oder entfernen
•    Bohrlöcher verschließen
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